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"Jetzt kann ich auch mit wenig Geld in eine gute Sache investieren"

Idee der Genossenschaft

In Deutschland gibt es derzeit rund 6.000 eingetragene Genossenschaften, die in den unterschiedlichsten Tätigkeitsfeldern nach markwirtschaftlichen Prinzipien arbeiten. Im Bereich des Bankgewerbes, im Wohnungsbau sowie in der Landwirtschaft haben sich Genossenschaften besonders erfolgreich etabliert.

Genossenschaften sind damit ein integraler Bestandteil unseres heutigen Wirtschaftslebens und erfahren nach den jüngsten Finanzkrisen derzeit eine gewisse “Renaissance”. 

Das Genossenschaftsmodell geht im Wesentlichen auf das Wirken von Friedrich-Wilhelm Raiffeisen zurück, der vor rund 150 Jahren diese solidarische, demokratische und auf Selbsthilfe basierende Wirtschaftsform im Westerwald (Rheinland-Pfalz) entwickelt hat. 

Sein Erfolg liegt in der praktischen Umsetzung des Kooperations- und Selbsthilfegedankens. Menschen schließen sich vor Ort zusammen und wirtschaften zum gemeinsamen Nutzen. 

Dabei hat Raiffeisen das Prinzip der regionalen Wertschöpfung „erfunden“. Sein Credo: „Das Geld des Dorfes, dem Dorfe“, beschreibt mit einfachen Worten eines der wirksamsten Wirtschaftsförderprogramme überhaupt. 

In unseren Zusammenhang übersetzt, sollte das, was eine Region an Ausgaben für Energiekosten aufwendet, den Menschen zugute kommen, die diese Energie vor Ort klimaschonend erzeugen. 

Übrigens:
Gemäß  Artikel 54 der Saarländischen Landesverfassung ist das Genossenschaftswesen  zu fördern. Ferner die UNO 2012 zum Jahr der Genossenschaft ausgerufen.

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